Eisblockwette

In den Landesbeiräten Holz wurde die Idee geboren, eine eindrucksvolle Leistungsstärke des Holzbaus bei der energetischen Gebäudesanierung öffentlich zur Show zu stellen.

EisblockwetteIn Bayern wurde diese Idee erstmalig mit großem Erfolg umgesetzt und wird nun vielfach in Deutschland durchgeführt. Allein 37 Millionen Tonnen CO² könnte Deutschland bis 2020 einsparen, wenn bestehende Wohngebäude nach und nach auf den neuesten Stand der Energiespartechnik gebracht werden.

Die Grundidee:
Ein Eisblock wird dabei mit Holz und Dämmstoffen umbaut und es soll geschätzt werden, wie viel Eis nach einer gewissen Zeit (mehrere Wochen) noch übrig geblieben ist. Wer dem tatsächlichen Wert am nächsten kommt, gewinnt einen Preis.

Inzwischen liegen Erfahrungswerte für eine noch bessere praktische Umsetzung der Eisblockwette vor:

So haben sich Wasserkanister, die eingefroren werden als praktischer erwiesen als ein Eisblock am Stück.

Die Umbauung des Eisblocks mit einem kleinen Haus, das den Bezug zur energetischen Sanierung von alten Gebäuden herstellen soll, hat sich als sehr gut erwiesen. Anschließend kann man dieses Haus medienwirksam z.B. an einen Kindergarten verschenken.

Auch das Aufbauen mehrerer Eisblöcke mit unterschiedlichen Umbauungen, die verschiedene Dämmstandards haben und bestimmte Baujahre darstellen, hat sich als sehr erfolgreich herausgestellt.

Für die Eisblockwette können auch Fördermittel über den Landesbeirat Holz NRW und beim Umweltbundesamt und beim Bundesumweltministerium beantragt werden.

Weitere Informationen unter:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2010/09/2010-09-07-eisblockwette.html